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Werden Arbeitnehmende in Zukunft von Maschinen ersetzt? Inwiefern werden wir mit Maschinen zusammen arbeiten? Und wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitskultur? Thorsten Petry hat sich auf capital.de mit diesen Zukunftsfragen und ihren Auswirkungen auf die Unternehmen beschäftigt.

Ob eine Vielzahl von Berufen in Zukunft von Maschinen und Robotern und nicht mehr von Menschen ausgeübt werden ist nicht klar vorauszusagen. Sicher aber ist, dass wir Menschen zukünftig mehr und mehr mit Maschinen zusammenarbeiten werden. Dadurch verändern sich die Inhalte der Aufgaben und auch die Arbeitskultur. Letzteres wird unter dem Begriff „New Work“ diskutiert.

Besonders junge Menschen möchten, laut Petry, gerne nach dem „New Work“-Prinzip arbeiten. Das bedeutet konkret Freiräume und Freiheit, um Kreativität ausleben zu können, Selbständigkeit und die Möglichkeit zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Der „New Work“-Ansatz wurde bereits in den Siebziger Jahren vom Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt und findet im Zuge der Digitalisierung neue Aufmerksamkeit.

In den USA gibt es zu den oben genannten Trends bereits konkrete Zahlen, die einen deutlichen Anstieg der selbständig Arbeitenden aufzeigen. Laut der Studie von UpWork sind bereits 36% aller Arbeitnehmende in den USA Freelancer. Sollten die Zahlen weiter steigen, werden es im Jahre 2027 schon mehr als 50% Prozent sein.

Selbständige Talente werden auch von großen Firmen gesucht. Dies belegt eine Studie des Oxford Internet Instituts, die außerdem darauf hinweist, dass 2017 bereits 26% der Unternehmen auf Onlineplattformen nach neuen Talenten gescoutet haben.

Human Resources ist dabei nur einer der Bereiche, in dem es zukünftig umzudenken gilt. Petry sieht vor allem auch die CEOs und Manager mit Neuerungen und Umstrukturierungen konfrontiert.

Auch im Arbeitsrecht müsse sich einiges ändern. Der Fokus liegt hier auf flexiblen und temporären Arbeitsbeziehungen, sowie auf vorübergehenden Auftragsverhältnissen, wie z.B. Solopreuneure und Crowdworker, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel von Thorsten Petry bei Captial.de.

Die Studie von UpWork finden sie unter diesem Link.

Hier finden Sie die Studie des Oxorfd Internet Instituts.